IT des ZAWM Eupen

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Informationstechnologie

Die IT-Akademie bietet dir folgende Möglichkeiten

  • Eine Cisco Networking Academy, angeschlossen an das deutsche IT-Bildungsnetz
  • Regelmäßige Weiterbildungsangebote, betreut durch Fachdozenten
  • Kooperation mit verschiedenen Projektträgern im Rahmen des ESF-Projektes IoT

Kontakt

Georg Radermacher Tel.: +32 / (0) 87 59 39 83 E-mail schreiben

Cisco - Die Firma

Das amerikanische Unternehmen für Networking-Lösungen, Cisco Systems Inc., wurde 1984 in San Francisco von dem Wissenschaftler-Ehepaar Leonard Bosack und Sandy Lerner gegründet. Der einstige „2-Mann-Betrieb“ avancierte in nur wenigen Jahren zu einem der beeindruckendsten Unternehmen der Welt mit rund 39.000 Mitarbeiter. Viele technische Errungenschaften, die für die nahtlose Kommunikation via Internet erforderlich sind, sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber nur wenige wissen, dass Know-how und clevere Networking-Lösungen von Cisco Systems dahinterstecken. Bosack und Lerner, die an unterschiedlichen Instituten an der Stanford-Universität unterrichteten, waren mit den vollständig voneinander getrennten Computernetzen und dem daraus resultierenden mangelnden Datenaustausch äußerst unzufrieden. Mit der Implementierung einer neuen, kostengünstigen Technologie – dem sogenannten Router – konnten die Wissenschaftler nicht nur untereinander in Kontakt treten, sondern vernetzten zugleich die gesamte Stanford-Universität. Zwei Jahre später gelang Cisco mit der Erfindung des Multiprotokoll-Routers der Durchbruch. Diese intelligente Mischung aus Hard- und Software ließ erstmals Computernetze unterschiedlicher „Sprachen“ verbinden und wurde bald zum Standard für Networking Plattformen. Mitte der 80-er Jahre wuchs der Wettbewerb im Netzwerkmarkt enorm. Um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein und den Marktanteil abzusichern, musste Cisco in das Unternehmen investieren und Veränderungen vornehmen. Durch den Internetboom Mitte der 1990er Jahre stieg der Aktienkurs vom Börsengang am 29. März 1990, Split bereinigt, von $ 0,08 bis zum 30. März 2000 um 96.637 Prozent auf 77,31 Dollar. Damit war Cisco Systems mit einem Börsenwert von ca. 555 Mrd. $ kurzzeitig das teuerste Unternehmen der Welt. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete Cisco einen Rekordumsatz in Höhe von 39,5 Mrd. $, bei einem Gewinn von 8,1 Mrd. $. Seit dem 8. Juni 2009 ist Cisco am DJIA gelistet und somit in den wichtigsten Index der Welt aufgenommen. Cisco hat dabei den Platz von General Motors eingenommen. Traditionell nur bei IT-Abteilungen von Unternehmen bekannt, versuchte sich das Unternehmen im Endverbrauchermarkt zu etablieren. Ein wichtiger Schritt war dazu im Juni 2003 der Kauf des  Unternehmens Linksys für 500 Mio. $ – einem führenden Hersteller für Heim-Netzwerktechnik. Die seitdem separat geführte Marke Linksys sollte in Zukunft zugunsten von Cisco aufgegeben werden, da sich Letztere im Endverbrauchermarkt gut etabliert habe. 2013 verkaufte Cisco aber die Heimnetzwerksparte Linksys an Belkin International, um sich auf Hardware und Software für Unternehmen zu konzentrieren.  Im Mai 2013 übernimmt das Unternehmen für 107 Millionen US-Dollar das Münchener Tech-Start-up JouleX. Deren Cloud basierende Energiemanagementlösungen sollen dabei helfen den Energieverbrauch aller in einem Netzwerk betriebenen Geräte zu erfassen und zu reduzieren. Im Juli 2015 gab John Chambers nach 20 Jahren den Posten des Chief Executive Officer ab und wurde exekutiver Verwaltungsratsvorsitzender. Sein Nachfolger wurde Chuck Robbins.
Quellen: www.cisco.com; http://de.wikipedia.org

Die Cisco Networking Academy weltweit

Bildung und Technik sind der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, zur Überwindung sozialer Grenzen und zu gesellschaftlichem Wohlstand. Persönlicher Erfolg beruht fast immer auf guter Bildung, moderne Kommunikationstechniken erleichtern den Zugang dazu. Ändern sich die Rahmenbedingungen, erfordert dies auch eine Anpassungsleistung der Menschen, egal in welchem Alter. Diese Änderung lässt sich mit einem Wort bezeichnen: Lernen. In der Kombination wird daraus lebenslanges Lernen und beschreibt zunächst einen Anspruch an den Einzelnen. Netzbasierte Anwendungen und Dienste verändern die Wirtschaft und die Lebenswelt überall. Damit die dahinter liegende Netzinfrastruktur zuverlässig arbeitet, braucht es neben den passenden Geräten auch genügend qualifizierte Menschen, die zuverlässige Netze planen, bauen und die Sicherheit des Datenverkehrs garantieren. Prognosen der Europäischen Kommission deuten darauf hin, dass eine Knappheit der IT-Profis droht, was zu verlangsamtem Wirtschaftswachstum und einer Schwächung des Standortes führen würde. Im Jahr 1997 hat Cisco das Networking Academy Programm gestartet. Es ist das Kernelement des Sozialen Engagements des Unternehmens und wird ergänzt durch weitere Corporate-Social-Responsibility (CSR) Aktivitäten : Die Networking Academy ist ein Partnerschaftsangebot das umfangreiche Lernmaterialien für die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der Informations- und Netztechnologie online zur Verfügung stellt. Networking Academies gibt es in 165 Ländern der Erde. Mehr als 900.000 Teilnehmer arbeiten im Unterricht und von überall, wo sie online sind mit der Lernplattform. Sie sind Schüler/innen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen oder Studierende an (Fach )Hochschulen und Universitäten. Man findet Networking Academies aber auch in Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Die Lerninhalte sind weltweit einheitlich und werden auf einer online Plattform zusammen mit vielen zusätzlichen Lernmaterialien angeboten (teilweise auch in Deutsch). Das Lernkonzept verbindet Präsenz- und Online-Lernen. Die Instruktor/innen können die Aktivtäten der Teilnehmer/innen in der Selbstlernphase begleiten. Die einzelnen Lernsequenzen werden durch Simulationssoftware und Anleitungen zu praktischen Laborübungen ergänzt. Die Verwendung der Lernplattform ist kostenlos, erfordert aber eine Qualifizierung des Lehrpersonals und die Einrichtung eines Praxislabors.
Quellen: www.cisco.com; www.it-bildungsnetz.de

Cisco Networking Academy am ZAWM Eupen

Durch einen Kooperationsvertrag mit Cisco Systems wurde am 01. Februar 2001 die Cisco Networking Academy am ZAWM Eupen ins Leben gerufen. Das ZAWM Eupen war damals erst die siebte Bildungseinrichtung in Belgien, die ein solches Kooperationsabkommen mit Cisco Systems abgeschlossen hatte, und eine der ersten in der Euregio. Es mussten zuerst die Dozenten gefunden und CISCO-intern zum „Cisco Certified Academic Instruktor (CCAI)“ ausgebildet werden, bevor der erste Netzwerkkurs über 240 Stunden, aufgeteilt auf vier Semester (zwei Jahre) im Rahmen des Cisco Network Academy Programm (CNAP) angeboten werden konnte. Holger Cremer und Kurt Andres waren die ersten die dieses Programm unterrichteten. Später stießen noch Torsten Komoll und Sascha Schneider als Cisco-Instruktoren dazu besteht das Team aus Kurt Andres, Torsten Komoll, Sascha Schneider und Georg Radermacher.

Neben den „klassischen“ Cisco-Kursen IT Essentials und CCNA, die jährlich neu ab September angeboten werden, wird das Angebot auch regelmäßig durch neue Cisco Kurse, wie z. B. zu Linux, SmartGrid, IoT (Internet of Things), Cybersecurity usw., erweitert. 

Kurse der Cisco Networking Academy weltweit

Die Cisco Networking Academy Schulungen wurden in 5 Kategorien unterteilt: OS & IT, Networking, Security, Digital Foundations und Collaborate for Impact.

Unter OS & IT werden Kurse zu Operating Systems (OS) und Informationstechnologie (IT) wie z. B. Linux-Kurse und Hard- und Software-Basiskurse.Unter Networking fallen die Kurse für Netzwerktechnik, die aufeinander aufbauen. Planung, Einrichtung, Verwaltung, und Architektur von lokalen und weltweiten Netzwerken.Unter Security fallen alle Kurse zur Datensicherheit und Datenschutz, vom lokalen Rechner bis zum Netzwerk.Bei Digital Foundations sammeln sich die Grundlagen für digitale Gründer und Internet of Things-TechnikenUnter Collaborate for Impact wird die Zusammenarbeit der Teilnehmer am Cisco Programm angeregt und gefördert. 

Kurse am ZAWM Eupen

Seit der Gründung der Cisco Networking Academy am ZAWM Eupen werden folgende Kurse jährlich ab Beginn des jeweiligen Schuljahres (Anfang September) angeboten:

IT Essentials – PC Hardware und Software
IT Essentials ist der Einstiegskurs des Networking Academy Programms. Er beinhaltet eine Einführung in die Grundlagen der Computertechnik und schließt den praktischen Umgang mit Hardware und Software ein. Die Teilnehmer/innen erwerben Grundlagenwissen und Kompetenzen, um ein kleines Netzwerk für den Heimsektor oder ein Kleinstunternehmen aufzubauen und zu betreiben. Im Anschluss können die Zertifikatsprüfungen IT Tech, CompTIA A+ oder EUCIP IT Administrator in zertifizierten Prüfungszentren abgelegt werden. IT Essentials steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch u.a. Am ZAWM wird der Kurs in deutscher Sprache gegeben.

CCNA Routing and Switching
CCNA Routing and Switching besteht aus 4 Semestern: Introduction to Networks, Routing and Switching Essentials, Scaling Networks, und Connecting Networks. Diese Themen werden meist in zwei Teile geteilt. Teil 1 umfasst Introducing to Networks und Routing and Switching Essentials, Teil 2 Scaling Networks und Connecting Networks. Generell werden pro Schuljahr 2 Semester gegeben so dass die komplette Schulung zwei Schuljahre umfasst. Es werden Basiskompetenzen im Bereich routing, switching und advanced technologies vermittelt und die Teilnehmer/innen auf die Zertifikatsprüfungen Cisco CCENT und CCNA vorbereitet, die eine solide Basis für den beruflichen Einstieg im Netzwerkbereich darstellen. Die Prüfungen werden direkt an der Cisco Networking Academy des ZAWMs im Rahmen der Schulung abgelegt. CCNA Routing and Switching steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Französisch, u.a. Am ZAWM wird der Kurs, zumindest Teil 1, bzw. die ersten beiden Semester, in deutscher Sprache gegeben. Für Teil 2, oder Semester 3 und 4, werden Kenntnisse der englischen Sprache vorausgesetzt. 

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