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Der Meisterbrief - Ihr Weg nach oben!

Gütesiegel - Weltweit

Das Ziel der mittelständischen Ausbildung ist der Erwerb des Meisterbriefs.

Meister sind Experten und Vorbild. Sie arbeiten kundenorientiert, bilden aus, entwickeln neue Produkte und moderne Produktionsverfahren und können einen Abschluss vorweisen, der international hohes Ansehen genießt. Der Meisterbrief in der Tasche öffnet Türen. Er ist ein Gütesiegel für ihre Qualifikation - weltweit.

Sie nehmen ihre Karriere selbst in die Hand. Der Meisterbrief bietet Ihnen die Chance auf Aufstieg und Führungsverantwortung. Theorie und Praxis, Betriebswirtschaft, Recht, kaufmännisches Wissen und Berufs- und Arbeitspädagogik - die verschiedenen Teile der Meisterprüfung sind Säulen für eine stabile Existenz.

 

 

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Stephanie Schmitz Tel.: + (32) 80/ 22 73 12 E-mail schreiben

Der Meisterbrief - Ihr Weg nach oben

Morgen Meister - und der Zukunft sind Tür und Tor geöffnet. Der Meisterbrief ist ihre Chance für eine Führungsaufgabe und ein sicheres Fundament für eine mögliche Selbstständigkeit. 

Als Existenzgründer oder durch die Übernahme eines bestehenden Betriebs haben handwerkliche Meisterbetriebe eine wesentlich höhere Überlebensrate als Existenzgründungen in anderen Wirtschaftsbereichen. Ob Sie ihr eigener Chef sind oder Verantwortung für Mitarbeiter und Ausbildung in einem Betrieb ihrer Wahl übernehmen, der Weg nach oben ist mit dem Meisterbrief offen.

Auslandserfahrung

Der Meistertitel genießt hohes Ansehen. Weltweit sind Fach- und Führungskräfte mit einem Handwerksmeistertitel gefragt. Der Grund: Sie verfügen über eine einzigartige Mischung aus praxisgerechter Fachkompetenz, Führungsverantwortung und Problemlösekompetenz. Die Erfahrungen bisheriger Teilnehmer zeigen eines deutlich: Vom Lernen und Arbeiten im Ausland profitiert auch und gerade das regionale Handwerk.

Lehrlinge und Führungskräfte bilden sich weltweit

Lehrlinge und Meister blicken über den Tellerrand: Ob sie beruflich in Deutschland oder Österreich dazulernen, ein Praktikum in Irland absolvieren oder zu gast sind in einem Meisterbetrieb in Frankreich. Auslandserfahrung bringt sie weiter. Das ZAWM bietet Lehrlingen, Gesellen und Meistern die Möglichkeit, in verschiedenen Ländern Europas das Leben, Arbeiten und die Ausbildung im Handwerk vor Ort kennen zu lernen. Das Angebot an Austauschprojekten, Kooperationen und Kursen ist vielfältig und interessant. Auch wer auf eigene Faust einen Auslandsaufenthalt zur beruflichen Weiterbildung nutzen möchte, erhält Unterstützung und Informationen.

Ein Meisterbrief bringt folgende Vorteile

  • Zertifizierung zur Selbstständigkeit
  • Vorteile auf dem Arbeitsmarkt für Fachkräfte
  • Ausbildung in Betriebswirtschaft sowie Personalführung und Arbeitspädagogik

Wer kann Meister werden?

Die Zulassung zu den Meisterkursen ist berufsabhängig. In der Regel werden Teilnehmer berücksichtigt, die nicht mehr der Schulpflicht unterliegen und eine der folgenden Ausbildungen nachweisen können:

  • Inhaber des Gesellenzeugnisses im selben oder in einem artverwandten Beruf sein
  • das 6. Jahr des beruflichen Sekundarunterrichtes im selben oder in einem artverwandten Beruf bestanden haben
  • die Oberstufe des technischen oder künstlerischen Unterrichtes im selben oder in einem artverwandten Beruf bestanden haben
  • bereits selbstständiger Betriebsleiter eines Handwerks-, Handels- oder Dienstleistungsunternehmens sein
  • ein konkretes Projekt der Betriebsgründung oder -übernahme haben und bei einem der ZAWM einen Antrag einreichen, der Aspekte wie einen Businessplan oder den Nachweis über Beratungsgespräche zur zukünftigen Selbständigkeit umfasst

Zum Modul Betriebsführung können sich auch Teilnehmer einschreiben, die ein allgemeinbildendes Abitur haben. Für die Fachkunde wird eine Praxiserfahrung im Betrieb vorausgesetzt. Sie ist wichtige Grundlage zum Bestehen der praktischen Meisterprüfung

Wie kann man Meister werden?

Meisterkandidaten können am ZAWM berufsbegleitend Kurse in handwerklich-technischen, kaufmännischen und industriellen Berufsfeldern besuchen. Der Meisterkurs erstreckt sich in der Regel über eine Dauer von zwei oder drei Jahren und findet meist abends und/oder samstags statt. Er wird ergänzt durch die betriebliche Praxis im Beruf. Diese Praxis ist ein wesentlicher Teil der Vorbereitung auf die Meisterprüfung!
Ein Experte im Fach zu werden, bedeutet neben Berufserfahrung weitreichende Fachtheorie zu erwerben. Dieses theoretische Hintergrundwissen wird am ZAWM handlungsorientiert und praxisnah von Fachleuten aus der Betriebs- und Arbeitswelt vermittelt.

Wann erhalte ich meinen Meisterbrief?

Die Meisterprüfung besteht aus 3 Teilen:

  • die Betriebsführung (A-Kurse)
  • die Fachkunde (B-Kurse)
  • die praktische Prüfung (C-Prüfung)

A-Kurse und B-Kurse können getrennt voneinander oder parallel belegt werden.

Nach bestandenem Abschluss der Betriebsführung erhalten Sie einen Nachweis über die gesetzlich vorgeschriebenen Kenntnisse zur Betriebsführung. Sie erfüllen damit eine der Voraussetzungen zur Niederlassung als Selbstständiger.

Erst nach dem erfolgreichen Abschluss aller 3 Teile, erhalten Sie den Meisterbrief.

Dispensen = Freistellungen von gleichwertigen, bereits bestandenen Unterrichten, müssen schriftlich am Anfang jedes Schuljahres angefragt werden. Die Anfragen können nur bearbeitet werden, wenn das absolvierte Kursprogramm und eine Zeugniskopie beigefügt sind.

Grenzüberschreitende Möglichkeiten

Der belgische Meisterbrief ist nicht automatisch in Deutschland oder Luxemburg anerkannt. Es ist in jedem Fall ein individueller Antrag bei der entsprechenden Kammer einzureichen. Nach Belegung eines Zusatzmoduls kann bereits heute der Kurs Arbeitspädagogik in Deutschland anerkannt werden. Für die Kurse der Metzger-Fleischer, Bäcker-Konditoren und Restaurateure gibt es bereits individuelle Zusammenarbeitsvereinbarungen mit den Kammern in Aachen.

Fördermöglichkeiten / Bezuschussungen

Bildungsurlaub

Die Arbeitnehmer des Privatsektors haben unter gewissen Voraussetzungen das Recht, bezahlten Bildungsurlaub in Anspruch zu nehmen. Die Ausbildungszeit wird wie normale Arbeitszeit bezahlt – unabhängig davon, ob die Ausbildung während oder außerhalb der Arbeitszeit stattfindet. Die Lohn- oder Gehaltszahlungen an den Arbeitnehmer erfolgen wie üblich. Dem Arbeitgeber werden diese Kosten vom föderalen Arbeitsministerium zurückerstattet.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Constructiv

Schulungsfonds des belgischen Bausektors

Für Mitarbeiter aus Betrieben, die in der paritätischen Kommission 124 des Baufachs eingetragen sind, kann der Schulungsfonds des Baufachs (Constructiv) auf Antrag Unterstützung gewähren. Der Antrag auf Bezuschussung der Weiterbildung muss vom Betrieb bei Einschreibung und vor Beginn der Weiterbildung bei Constructiv eingereicht werden. Die genauen Bezuschussungsregeln finden Sie auf der Internetseite von Constructiv.

Meisterkurs in Betriebsführung

Der Meisterkurs in Betriebsführung findet über zwei Schuljahre an je einem Abend pro Woche von 18h30 bis 22h00 statt.

Beginn: Anfang September jeden Jahres.

Im Einzelnen schlüsseln sich die Betriebsführungskenntnisse wie folgt auf:

  • Rechtslehre
  • Buchführung und Mehrwertsteuer
  • Steuerwesen
  • Kostenanalyse und Preisberechnung
  • Geschäftsführung
  • Unternehmensgründung
  • Personalführung
  • Informatik
  • Berufs- und Arbeitspädagogik

Das vollständige Ausbildungsprogramm finden Sie hier.

WICHTIG: Arbeitnehmer aus dem Baugewerbe (Paritätische Kommission PA124) können bei „Constructiv" einen Zuschuss für Weiterbildungen anfragen.

Nach bestandenem Abschluss der Betriebsführung erhalten Sie einen Nachweis über die gesetzlich vorgeschriebenen Kenntnisse zur Betriebsführung. Sie erfüllen damit eine der Vorraussetzungen zur Niederlassung als Selbstständiger.

Zur Einschreibung müssen folgende Dokumente abgegeben werden:

  • Einschreibeformular
  • Arbeitsbescheinigung (oder eine Bescheinigung des Arbeitsamtes)
  • Kopie des Gesellenbriefes (oder des letzten Diploms)
  • Kopie des Personalausweises (recto-verso)
  • Lebenslauf

Schnellkurs in Betriebsführung

Der erfolgreiche Abschluss dieses Kurses erfüllt die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen zur selbständigen Niederlassung in Belgien. Sie erhalten KEIN Meisterdiplom. Er beginnt jeweils im Februar und endet jeweils im Juni . Der Unterricht findet an drei Abenden pro Woche von 18h30 bis 22h00 statt. Regelmäßige Teilnahme am Unterricht ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.

Zulassungsbedingungen

In der Regel werden die Teilnehmer berücksichtigt, die nicht mehr der Schulpflicht unterliegen. Interessenten sollten ein Projekt zur Selbständigkeit haben oder an einem Beratungsgespräch zur Existenzgründung teilgenommen haben. Teilnehmer, die diese Bedingungen nicht erfüllen, können einen Antrag auf Überprüfung ihrer Bewerbung stellen.

Alle Informationen zum detaillierten Ausbildungsprogramm finden Sie hier.

Und hier geht es zur Einschreibung

Fachkunde

Hier finden Sie unsere angebotenen Meisterkurse.


Die Einschreibungen erfolgen in den Monaten Mai bis Anfang September. Unterrichtsbeginn ist im Normalfall in den ersten beiden Septemberwochen. Der Einschreibung sind eine Kopie des letzten Diploms und des Personalausweises beizufügen, sowie Lebenslauf mit aktuellem Foto und eine Arbeitsbescheinigung des Betriebes, bzw. ein Nachweis der Eintragung als Arbeitssuchender im entsprechenden Berufsbereich.

Das Einschreibeformular zu den Meisterkursen finden Sie hier.

Das Onlineformular zur Einschreibung für die Meisterkurse am Standort Eupen finden Sie hier.

Das Onlineformular zur Einschreibung für die Meisterkurse am Standort St.Vith finden Sie hier.

Kursbeginn

Die Termine zum Beginn der Meisterkurse 2024/2025 am Standort St.Vith finden Sie hier.

Kursplan

Die Angaben zu den Unterrichtszeiten finden Sie im Kursplan 22-23, die in der Regel von 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr dauern. Für einige Berufe gibt es spezielle Uhrzeiten.

Schulkalender

Den aktuellen Schulkalender für das Schuljahr 2023/2024 mit allen unterrichtsfreien Tagen, sowie eventuellen Nachprüfungsterminen finden Sie hier.

Jahresabschlusstermine

Die Jahresabschlusstermine für den Standort St.Vith finden Sie hier.

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